Kurzaufenthalte sind eine gute Möglichkeit während der Schul-, bzw. Semester-Ferien an internationalen Projekten teilzunehmen. Auch die Zeit zwischen Schule und Ausbildung oder Studium lässt sich so gut überbrücken.

In der Regel haben Kurzaufenthalte eine Dauer von  2 Wochen bis 2 Monate. Der Unterschied entsteht, da es viele verschiedene Programme gibt, die in diese Kategorie fallen. Die wichtigsten stellen wir euch hier vor.

 

Workcamps

Workcamps werden oft als Kurzzeitfreiwilligendienste bezeichnet, bei denen junge Menschen aus unterschiedlichen Ländern für 2 – 4 Wochen gemeinsamen an einem gemeinnützigen Projekt arbeiten. Diese Projekte können aus dem sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich stammen. Workcamps finden weltweit statt. Die Teilnahme ist ab 18 Jahren möglich, bei sogenannten Teenage-Workcamps sogar schon ab 15 Jahren.

Auf der Seite Workcamps.org findet ihr eine Liste aller deutschen Anbieter von Workcamps.

Ausführliche Informationen gibt es hier.

 

Internationale Jugendbegegnungen

Unter einer internationalen Jugendbegegnung versteht man ein Treffen von Jugendgruppen aus mindestens zwei Ländern, für ein bis drei Wochen. Im Vordergrund stehen hierbei der interkulturelle Austausch und das gegenseitige Kennenlernen. Bei diesen Treffen werden politische, gesellschaftliche, geschichtliche bzw. religiöse Themen oder ein bestimmtes Projekt bearbeitet. Da die Themenvielfalt so groß ist, gibt es für jeden ein passendes Projekt. Auch die Teilnahmebedingungen sind einfach zu erfüllen, da keine besonderen Vorkenntnisse vorausgesetzt werden. Ihr müsst zwischen 12 und 30 Jahren alt sein und solltet Englisch sprechen.

Viele Gemeinden, Kommunen, Kirchengemeinden oder Jugendämter bieten offene Jugendbegegnungen an. Es lohnt sich, dort nach geplanten Begegnungen zu fragen.

Organisationen, die internationale Jugendbegegnungen in Deutschland und im Ausland durchführen, könnt ihr in der Programmdatenbank oder im Lastminute Markt finden.

Ausführliche Informationen findet ihr hier.