Europäisches Solidaritätskorps: Aufstockung der Mittel um 175,2 Mio. Euro im Jahr 2026.
Die Europäische Kommission hat die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für das Europäische Solidaritätskorps 2026 veröffentlicht. Damit feiert sie ein doppeltes Jubiläum: 30 Jahre EU-Freiwilligentätigkeit, die 1996 mit einem Pilotprojekt des Europäischen Freiwilligendienstes begann, und 10 Jahre Europäisches Solidaritätskorps.
Mit einem aufgestockten Budget von 175,3 Millionen Euro wird das Programm weiterhin Tausende junger Menschen in die Lage versetzen, sich an Solidaritätsmaßnahmen in ganz Europa und darüber hinaus zu beteiligen.
Die stille Kraft der Solidarität, Resilienz und des Lernens
„Seit dreißig Jahren ist die europäische Freiwilligentätigkeit eine stille Kraft der Solidarität, der Resilienz und des Lernens“,sagte Roxana Mînzatu, Exekutiv-Vizepräsidentin für soziale Rechte und Kompetenzen, hochwertige Arbeitsplätze und Vorsorge. „Im Jahr 2026 bauen wir auf diesem Erbe auf, indem wir eine neue Generation mit den Fähigkeiten und der Vorsorge ausstatten, die unsere Gesellschaften benötigen. Beim Europäischen Solidaritätskorps geht es nicht nur darum, anderen zu helfen, sondern auch um Fairness und die Stärkung des sozialen Gefüges, das Europa zusammenhält.“
Bisher 22.000 Projekte und 150.000 Teilnehmende
Seit seiner Gründung im Jahr 2016 hat das Europäische Solidaritätskorps mehr als 150.000 jungen Menschen lebensverändernde Möglichkeiten geboten und den Aufbau von Gemeinschaften durch mehr als 22.000 Projekte in den Bereichen Solidarität, humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit gestärkt. Das Programm 2026 baut auf diesen Errungenschaften auf und wird weiterhin Projekte finanzieren, die zu seinen vier Prioritäten für den Zeitraum 2021-2027 beitragen: Inklusion und Vielfalt, ökologische Nachhaltigkeit, digitaler Wandel und demokratische Teilhabe.
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